Donnerstag, 24. Dezember 2009

Frohe Weihnachten euch allen


Allen dort draußen, für die Wahrheit und Gerechtigkeit noch schützenswerte Güter in einer immer ungerechteren und verlogeneren Welt sind, danke ich für ihre Unterstützung und wünsche euch wunderschöne Weihnachten.

Merry Christmas
Feliz Navidad
Feliz Natal
Joyeux Noel



Montag, 21. Dezember 2009

Der Teefleck


Kate McCann's Zeugenaussage vom 6. September 2007 bevor sie zur "Arguido" gemacht wurde:

(3. Mai) Sie bemerkte einen Fleck, wahrscheinlich Tee, auf Madeleine's Schlafanzug Oberteil, das sie etwas später am gleichen Morgen auswusch. Sie hängte es zum Trocknen auf einen kleinen Ständer und es war nachmittags getrocknet. Madeleine trank manchmal Tee; der Fleck passierte nicht während des Frühstücks, vielleicht an einem anderen Tag, da Madeleine am Abend vorher keinen Tee trank und der Fleck trocken war.
Ein 3-jähriges Kind, das Probleme mit dem Ein- und Durchschlafen hat bekommt Tee?? Später als ihr Tagebuch an die Öffentlichkeit kommt, das aber nicht in den Akten veröffentlicht wird findet sich lt. Duarte Levy folgender Eintrag für den 3. Mai:

Wash M top of pyjamas - big stain
Auf der Suche nach der forensischen Bedeutung von Teeflecken stieß ich auf den folgenden wissenschaftlichen Bericht vom März 2006, der den Gebrauch von sog. "Polilight" bei der Entdeckung von forensischen Spuren erläutert. Dazu folgender (übersetzter) Auszug:

Vergleich von Samenflüssigkeit, Speichel und Blutflecken mit anderen flüssigen Flecken unter Polilight
Alle vorhandenen Flüssigkeiten, Speichel, Blut, Samen, Urin, Tee, vaginal und Nasensekret wurden unter Polilight entdeckt...... ......nur Blut, Urin und möglicherweise unverdünnte Samenflüssigkeit können unterschieden werden, während der Teefleck, Speichel, Vaginal- und Nasensekret schwer zu unterscheiden sind.....

Rückschlüsse aus diesen Auszügen überlasse ich dem geneigten Leser. Carter-Ruck liest mit.
Wenn man allerdings den Blogeintrag von Gerry vom 8.6.07 hinzunimmt, in dem er berichtet, das Sean eine Vorliebe für Wolfsbarsch (seabass) entwickelt hatte, und man weiterhin weiss, dass speziell Wolfsbarsch einen starken Kadavergeruch (Cadaverine und Putrescin) entwickelt, könnte man auf die Idee kommen, dass die Lektüre der McCanns einige forensische Wälzer umfasste. Tun wir aber nicht....

Freitag, 4. Dezember 2009

Goncalo Amaral schreibt

Danksagung

04.12.2009

Liebe Freunde,

Mein Name ist Goncalo Amaral. Ich bin ein ehemaliger koordinierender Kriminalbeamter und Autor des Buches "Maddie - Die Wahrheit über die Lüge", das mit der Absicht geschrieben wurde, zur Wahrheitsfindung und zur Gerechtigkeit beizutragen, und unter dem Gesichtspunkt, meinen Ruf zu rehabilitieren, der öffentlich beschmutzt wurde.

Dieses Buch wurde unter Verwendung all meiner Rechte geschrieben und steht für eine technische Meinung, die auf Tatsachen, Hinweisen und Ereignissen beruht, die Teil eines Prozesses sind, der auf der Untersuchung des mysteriösen Verschwindens von Madeleine McCann basiert.

Im September diesen Jahres wurde einer einstweiligen Verfügung stattgegeben, ohne vorher den Beklagten zu hören, die auf Lügen und missbräuchlichen Interpretationen der Absichten beruht, die zur Entstehung des Buches führten.

Um die Verteidigung meiner Rechte schwieriger zu gestalten wurde eine Schadenersatzklage im Wert von 1.200.000 € angesetzt, der eine Beschlagnahmung von Rechten und Gütern folgte.

Die Strategie derer, die uns weiterhin verlumden war einfach: Der Mann wird zum Schweigen gebracht und der Weg Einstellungen und Verhalten durch die Manipulation der öffentlichen Meinung nach ihrem Belieben zu manipulieren, ist offen. Eine Kampagne der Verleumdung und Fehlinformation wird betrieben, während gleichzeitig versucht wird, uns finanziell zu ersticken um den Fall zu gewinnen, ohne vor Gericht erscheinen zu müssen.

Wir werden uns der Beschränkung unserer Grundrechte nicht ergeben, durch verfassungswidrige juristische Entscheidungen, die die eigenverantwortliche freie Meinungsäußerung gefährden.

Ich danke all jenen, die während der letzten Jahre mich unterstützt haben und die die öffentliche Petition während der letzten Tage unterschrieben haben. Auch danke ich denjenigen, die mit finanziellen Beiträgen zum kürzlich geschaffenen Fonds und in einer Demonstration von Solidarität meinen Glauben an die Verteidigung von Werten gestärkt haben, die moderne und demokratische Gesellschaften formen sollten, freie Meinungsäusserung, die Entdeckung der Wahrheit und die Erfüllung der Gerechtigkeit.

Was mich betrifft, werde ich mich dafür einsetzen die Hoffnungen von euch allen zu verkörpern und nicht aufzugeben, obwohl das Überleben meiner eigenen Familie auf dem Spiel steht, aber die Verteidigung dieser Werte und Prinzipien ist unerlässlich.

An Alle, ein von Herzen kommendes DANKE


Portimão, 2009-12-03

Gonçalo Amaral


Und hier mein persönliches Dankschreiben:

Dear
xxxxxxxxxxxxxxxx

I would like to thank you personally for the monetary contribution that you have made to support my defence in the judicial actions that have been filed by the McCann couple.

I recall that the astronomical amount of said action, 1.200.000 euros, was in itself a limitation to the right to defence. This was worsened by the arrest of rights and goods that I have been targeted with.

Your solidarity is essential for the free exercise of responsible freedom of expression and for the defence of values like the discovery of truth and the performance of justice.

Thank you.

Portimão, 03.12.2009

Gonçalo Amaral


Montag, 23. November 2009

Brian Kennedy reloaded (updated)


Brian Kennedy, der Mann der die Privatdetektive im Fall Madeleine nur so aus der Tasche zauberte, der die ominöse Metodo3 Agentur kontraktierte und angeblich mit seinem ganzen Vermögen hinter den McCanns stand, schien sich im März diesen Jahres aus der Finanzierung zurückgezogen zu haben. Nachdem immer lauter seine Aktivitäten bei der Befragung von Zeugen, und sein generelles extremes Interesse hinterfragt wurden, schien ihm der Druck zu hoch zu sein. Daher erklärte Clarence Mitchell, der ja lange Zeit von Kennedy bezahlt wurde, derselbe hätte die Zahlungen eingestellt und sich aus dem Fall zurückgezogen.

Es wurde danach etwas ruhiger um ihn auf den einschlägigen Foren und Blogs, ganz in der Versenkung konnte er jedoch nicht verschwinden. Nun werden Einzelheiten in Bezug auf Oakley International bekannt, die Firma, die von ihm beauftragt wurde, Ermittlungen im Fall Madeleine anzustellen und die angeblich 100.000 Pfund monatlich erhielten. In einigen Berichten ist von insgesamt 300.000 - 500.000 Pfund zu lesen. Angeblich einziger Mitarbeiter dieser Firma ist der jetzt polizeilich gesuchte Kevin Halligen, der angeblich Millionen von Trafigura veruntreut hat und deshalb vom FBI gesucht wird.

In diesem Timesonline Artikel wird folgendes bzgl. der Zahlung des Madeleine Fonds an Oakley International erwähnt:

The contract was agreed with Oakley International, and the money was paid into the company's American account through a middle company called Housing Agent Holdings.

Die Mittlerfirma Housing Agent Holdings ist scheinbar eine sehr interessante Größe. Nach Recherchen durch Tara9 von www.themaddiecasefiles.com beim Firmenregister Company House ergibt sich für diese Firma die gleiche Adresse wie die Firmenadresse der Latium Group von Brian Kennedy.

Warum wurde dieser Ein-Mann-Betrüger-Betrieb über eine Mittelsfirma bezahlt, die Brian Kennedy gehört oder zumindest mit ihm assoziiert ist? Muss der Fonds keine Rechenschaft abgeben an wen und wofür Gelder fliessen? Woher wissen wir nun wieviel wirklich an Oakley International und den feinen Mr. Halligen geflossen ist?

Nun ist auch klar warum Clarence Mitchell immer betont hat, die Zahlungen wären alle korrekt gewesen und mit der Arbeit von Halligen wäre alles in Ordnung gewesen. Verklagen konnten sie ihn sicher nicht. Ich würde zu gerne wissen, ob die Zahlungen an Metodo3 und Alpha Investigations (Dave & Edgar) über den gleichen Weg geflossen sind bzw. fließen.

Hoffen wir mal dass das FBI Kevin Halligen bald aufspürt. Vielleicht stürzt dann das Kartenhaus zusammen?


Update:
Halligen wurde mitlerweile verhaftet und Kaution wurde verweigert. Am 2. Dezember wird der Fall wieder gehört.

Die Firma Housingagent Holdings wurde übrigens zuletzt am 31.10.07 buchhaltungstechnisch überprüft und wurde zeitnah mit dem Abschuss von Oakley International liquidiert, sodass wohl keine Unterlagen für die Zahlungen zwischen Anfang 2008 und August 2008 vorliegen werden.



Freitag, 20. November 2009

Presseerklärung

Presseerklärung - Verteidigungsfonds

20.11.2009

Zur sofortigen Freigabe

Die Bewegung "Bürger in Verteidigung der Rechte und Freiheiten - Projekt Gerechtigkeit Goncalo Amaral" kündigt offiziell die Bildung eines Verteigungsfonds mittels eines Solidaritätskontos an, um den Bürger Goncalo Amaral zu unterstützen, dem sein Bürgerrecht auf freie Meinungsäußerung verweigert wurde.

Freie Meinungsäußerung ist ein unverbrüchliches Verfassungsrecht, für das das portugiesische Volk hart gekämpft hat und das nicht aufs Spiel gesetzt werden darf, vor allem wenn es mit Verantwortung und Anstand ausgeübt wird.

Der Bürger Goncalo Amaral befindet sich momentan an vorderster Front in einem Kampf für die Meinungsfreiheit. Ein ungleicher Kampf in dem die Parteien unterschiedlichen Zugriff auf finanzielle Ressourcen haben – der Bürger Goncalo Amaral ist gezwungen all seine persönlichen Ressourcen die er besitzt auszuschöpfen, die eindeutig nicht ausreichen um die Ausgaben zu bestreiten, die zu seiner Verteidigung unabdingbar sind.

Seine Gegner, die seine Grenzen sehr genau kennen, und die von Dritten finanziert, beträchtliche Summen zu ihrer Verfügung haben, riskieren wenig bis nichts; sie setzen Alles um den früheren Koordinator der Kriminalpolizei zum Schweigen zu bringen.

Goncalo Amaral möchte nichts weiter, als dass diese Angelegenheit vor Gericht geklärt wird, der einzige Platz wo die tatsächliche Beweislage ermittelt werden kann und soll. Und wir, Bürger Portugals, werden alles tun um das geschehen zu lassen.

Beide Parteien müssen gleichen Zugriff zur Gerechtigkeit haben, und zu angemessener juristischer Vertretung. In diesem speziellen Fall sehen wir den Bedarf für die Errichtung eines juristischen Verteidigungsfonds um sicherzustellen, dass Bürger Goncalo Amaral Zugriff zu eben dieser Gerechtigkeit erhält.

Daher können die Bürger, die ihre Solidarität mit diesem Anliegen zeigen wollen, mit ihrer Unterstützung über ein Bankkonto bei BPI – Banco Português de Investimento, Sete Rios Zweigstelle, in Lissabon, mit NIB: 0010 0000 438 0385 000 1 62; IBAN: PT 50 0010 0000 438 0385 000 1 62; Swift: BB PI PT PL beitragen.

Der Blog zum Projekt "Gerechtigkeit Goncalo Amaral" - www.pjga.blogspot.com - bietet die Möglichkeit über das PayPal System zu spenden.

Diese Aktion unterliegt dem Prinzip völliger Transparenz und Ernsthaftigkeit.

Gleiches Recht für alle, mit Respekt vor den Bürgerrechten von Portugiesen und Europäern.

Für Wahrheit und für Freiheit.

Dienstag, 17. November 2009

Deutschland im "Bann" der McCanns


Gestern noch hier angepriesen müssen wir heute feststellen, dass das Buch "Die Wahrheit über die Lüge" von Goncalo Amaral von der Verkaufsliste bei Amazon.DE genommen wurde. Auskünfte warum genau dies geschah, gibt es noch nicht von Amazon, aber auch der Verleger Argo Verlag prüft momentan ob das Buch aus dem Verkehr gezogen werden muss.

Unbestätigten Gerüchten zufolge sollen die Medienknebler Carter-Ruck Amazon aufgefordert haben, das Buch vom Markt zu nehmen, da eine einstweilige Verfügung gegen das Buch in PORTUGAL erwirkt wurde, und sich dies auf alle europäischen Länder erstrecken soll. WIE BITTE? Eine einstweilige Verfügung in Portugal bringt uns die Zensur eines Buches in Deutschland? You must be fucking joking???

Wenn allerdings wie in vielen weiteren Fällen mit Millionenklagen gedroht wird, zieht auch ein Konzern wie Amazon scheinbar den Schwanz ein. Wo kauf ich nun meine Weihnachtsgeschenke?

Merkwürdig erscheint, dass im gleichen Online-Store das für einige Verleumndungsklagen reichende Buch einer obskuren ProMcCann Gruppe weiterhin ihre Hasstiraden auf den Chefermittler der heiligen Familie loslassen darf.

Nochmal aus ganzem Herzen: F*** Carter-Ruck

Sonntag, 15. November 2009

Der kleine Unterschied


Warum verbot die portugiesische Justiz das Buch von Goncalo Amaral? Nur Monate vorher wurden die Akten des Falles Madeleine McCann von derselben portugiesischen Justiz an die gesamte Weltpresse per DVD verteilt und sind mitlerweile Bestandteil jedes Forums, das etwas auf sich hält zu diesem Thema. Die Ergebnisse der vorläufigen Untersuchung sind im Internet für jeden erreichbar, der Bericht von Tavares de Almeida der aufs Deutlichste die Verstrickung der Eltern benennt, wurde bewusst unters Volk gestreut. Die Aussagen von Martin Smith sind jedem bekannt, der sich mit dem Fall befasst...

Warum also dieses Urteil, das es Goncalo Amaral verbietet diese Thesen zu verbreiten und sein Buch verbietet? Was steht in dem Buch, "Die Wahrheit über die Lüge", das Gottseidank noch fürs Weihnachtsgeschäft bei Amazon.de erhältlich ist, das nicht im Untersuchungsbericht bereits erwähnt wird? Wo liegt der kleine Unterschied?

22. Kapitel - Seite 228

...Aus Großbritannien trafen noch Mitteilungen anderer Art ein. Der britische Premierminister hatte sich telefonisch mit Stuart Prior, Leiter der Polizei von Leicestershire, in Verbindung gesetzt, und ihn gefragt, ob er die Ablösung des Ermittlungsleiters bestätigen könnte. Den Grund für dieses ungewöhnliche Interesse des britischen Premierministers an einem unbedeutenden portugiesischen Beamten des Öffentlichen Dienstes kennen wir nicht. Auch möchten wir nicht glauben, was sich anlässlich der Unterzeichnung des "Vertrags von Lissabon" hinter den Kulissen abgespielt hat, wo das Hauptanliegen desselben Premierministers die nochmalige ausdrückliche Bestätigung der Ablösung des Ermittlungsleiters gewesen ist, bevor dieser sich dem Akt der Unterzeichnung des Vertrages zuwandte. Ganz sicher nicht mehr als bloße Gerüchte.....
Nachdem vor ein paar Tagen die Untersuchung im Fall Freeport von den Briten unter fadenscheinigsten Gründen eingestellt wurde, hält sich in Portugal hartnäckig das Gerücht, das dies ein Zugeständnis an die Portugiesen war, damit der Fall Madeleine dort trotz massiver Eingaben nicht wiederaufgerollt wird.

Die politischen Verstrickungen treten immer deutlicher hervor und geben uns zumindest die Hoffnung, dass Parteien und Verantwortliche nicht ewig im Amt bleiben. Für einen "unbedeutenden portugiesischen Beamten" mag das zu spät kommen. Daher rufe ich alle Leser auf, alle möglichen Anstrengungen zu unternehmen um noch Unterzeichner für die nebenstehende Petition zu überzeugen. Danke.

Donnerstag, 12. November 2009

Projekt Gerechtigkeit - Goncalo Amaral


Dieses Projekt hat zwar seinen Ursprung in Portugal, ist aber allgemeingültig für ganz Europa und vor allem für den uns interessierenden Fall zu sehen. Daher habe ich die Petition und das Manifest übersetzt und bitte jeden Besucher diese Petition über den nebenstehenden Link zu unterzeichnen. DANKE

Petition

"Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten." Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, Artikel 19

"Jede Person hat das Recht auf freie Meinungsäußerung. Dieses Recht schließt die Meinungsfreiheit und die Freiheit ein, Informationen und Ideen ohne behördliche Eingriffe und ohne Rücksicht auf Staatsgrenzen zu empfangen und weiterzugeben.
Artikel 11 der Grundrechtscharta der Europäischen Union

Wir, die Bürger in Verteidigung der Rechte und Freiheiten - Projekt Gerechtigkeit Goncalo Amaral, erklären gemäß Artikel 19 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und gemäß Artikel 11 der Grundrechtscharta unsere Empörung bezüglich des Angriffs auf das Recht zur freien Meinungsäußerung von Bürger Goncalo de Sousa Amaral, der sich der Zensur nicht nur eines Buches gegenübersieht, sondern auch jeder Äußerung, mündlich oder schriftlich, bzgl. seiner These, die er vertritt.

Tatsächlich stellt die kürzliche Entscheidung, nicht nur den Verkauf eines Buches zu verbieten, sondern eine Ganze, das Buch unterstützende Beweisführung, die den Kern einer kriminalistischen Untersuchung repräsentiert und trägt, unserer Meinung nach einen ernsten und besorgniserregenden Präzedenzfall dar.

Dieser Angriff wird erschwert durch die Tatsache, dass die These, die durch Goncalo Amaral vertreten wird, die Tatsachen einer Untersuchung entscheidend widerspiegelt, die nicht länger dem portugiesischen Gesetz der justiziellen Geheimhaltung unterliegt und der breiten Öffentlichkeit verfügbar gemacht wurde. Ob man nun den Schlussfolgerungen zustimmt oder nicht, es ist unhaltbar deren Widergabe und Diskussion zu verbieten.

Freie Meinungsäußerung, verantwortlich gehandhabt, ist ein unverbrüchliches Recht jedes europäischen Staatsbürgers und wir können nicht ohne Protest akzeptieren, dass dieser Wert angegriffen wird.

Daher beantragen wir beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte unter Artikel 44 der Grundrechtscharta der Europäischen Union, die konstitutionellen Rechte des Bürgers Goncalo Amaral zu schützen, in einem Fall von offenkundiger Missachtung des allgemeinen und unverbrüchlichen Rechts auf freie Meinungsäußerung.

Ich stimme zu und unterzeichne,


- Die Unterschrift erfolgt auf epetitions.net, in der rechten Leiste zu erreichen -




Manifest

Am 9. September 2009 erfuhr Portugal und die Welt durch die Medien von einem sehr ernsten Vorfall in diesem Land, das so hart für Demokratie gekämpft hat: Die Zensur eines Buches.

Das Buch “Maddie: A Verdade da Mentira” war Gegenstand einer einstweiligen Verfügung, die nicht nur die Verkäufe des Buches und der darauf basierenden DVD einstellen sollte, sondern auch jedwede Verbreitung der These, die durch Dr. Goncalo Amaral vertreten wird, dem Autor des Buches und der frühere Koordinator der Policia Judiciaria, den Fall 'Madeleine McCann' betreffend.

Durch diese Handlung wurde nicht nur ein Verbot der schriftlichen Arbeit ausgesprochen, sondern eines gesamten Gedankenganges: die Äußerung einer Meinung, basierend auf den Tatsachen einer Polizeiuntersuchung; eine rationale, verantwortliche, reife Entscheidung.

Gleichwohl war die erwähnte einstweilige Verfügung nur die Spitze des Eisbergs. In der Hauptklage auf die sie sich bezieht, versuchen Madeleine's Eltern die Summe von 1,2 Millionen Euro von Dr. Goncalo Amaral zu erklagen - ein astronomischer Betrag jenseits jeder Verhältnismäßigkeit, sowohl legal als auch ethisch.

Eine zweite einstweilige Verfügung gipfelte in der erfolgreichen Beschlagnahmung von Eigentum und beruflichen Einkünften des Beklagten und nahmen ihm damit die finanzielle Möglichkeit entsprechend zu reagieren, da die Gerichts- und Prozesskosten am Prozesswert der Hauptklage bemessen werden. Dadurch der freien Meinungsäußerung benommen und wirtschaftlich erstickt, sieht sich der Mann völlig eingekesselt, der unter riesigen persönlichen und familiären Belastungen nichts mehr als die Wiederaufnahme eines Justizprozesses erreichen möchte, um eine Untersuchung abzuschließen, die so viele als nur halb beendet sehen.

Dr. Goncalo Amaral darf nicht sprechen. Aber wir, Weltbürger, können für ihn sprechen.

Wir können sprechen und wir können handeln.

Wir können zum Schutz der freien Meinungsäußerung handeln, einem verfassungsmäßigen Recht, das wir als unverbrüchlich ansehen, vor allem wenn es verantwortungsvoll und reif ausgeübt wird.

Wir können handeln, indem wir einen Mann unterstützen, der mit wohldurchdachten Manövern seitens derer, die seine persönliche und berufliche Vernichtung anstreben, der Mittel beraubt wurde, sich selbst juristisch zu verteidigen.

Wir können handeln, denn heute ist das Opfer der Zensur Dr. Goncalo Amaral - morgen könnte es jeder von uns sein.

Dieses Projekt basiert auf dem Handeln und der Unterstüzung für einen Mann, der Gerechtigkeit möchte. Die Bürger, die diese Bewegung initiieren, schließen sich in freier, unabhängiger und unpolitischer Form zusammen, geeint in der Verteidigung der freien Meinungsäußerung und in gegenseitigem Respekt.

Unsere erste Aktion ist der Start einer Petition; andere Initiativen werden folgen.

Für die Ausübung freier, unveränderlicher und verantungsvoller Bürgerrechte, wir werden nicht schweigen.

Schließe Dich an!

Mittwoch, 4. November 2009

Argumentationshilfe


Für alle die, die sich durch die unglaublichen Vertuschungsakte der Briten (ich sammel hier mal Presse, Polizei und alle anderen Beteiligten unter diesem Begriff)an die Wand gedrückt fühlen und denen es immer schwerer fällt sich nicht in der "sad blogger" Ecke zu sehen, habe ich einmal eine ganz einfache Argumentationskette zusammengestellt, die eigentlich jeden der Logik fähigen Menschen mit einem IQ oberhalb dem einer Kartoffel zumindest zum Nachdenken bringen muss. Ausser es gilt der Grundsatz, dass nicht sein kann, was nicht sein darf. Natürlich gibt es noch viele weitere Argumentationsketten aber diese soll fürs erste reichen.

Für die vielen meiner Leser, die sich von England und den USA aus hier Meinungen holen, werde ich das ganze noch übersetzen. Schreibt es euch ab, druckt es aus und steckt es in eure Manteltasche und jedesmal wenn ein sogenannter Verweigerer sich zu erkennen gibt, holt ihr es heraus und haut es ihm um die Ohren:

1. Eddie, der Leichenspürhund gab einen eindeutigen Alarm hinter dem Sofa des Apartments 5A.

2. Keela, die CSI Hundedame, bestätigte mit einem eigenen Alarm genau diese Stelle hinter dem Sofa und gab so an, dass sich dort Substanzen befanden, die Blut enthielten.

3. Die Fliesen an der dortigen Stelle wurden entfernt und die Fugenmasse als Beweisstück "286A/2007 CRL 3A" an das dem Home Office angegliederte Forensic Science Service Labor geschickt.

4. Aus dieser Fugenmasse wurde Zellmaterial extrahiert aus dem ein unvollständiges DNA Profil erstellt werden konnte, was die Alarme und Funde der Hunde vollständig bestätigt. In die Fugenmasse war menschliche DNA durchgesickert.

5. Obwohl die Ergebnisse nur schwach waren und möglicherweise mehreren Personen zugeordnet werden konnten, waren alle bestätigten DNA Bestandteile innerhalb des Ergebnisses den entsprechenden Bestandteilen in Madeleine McCanns Profil zuzuordnen.

6. Lt. Recherchen der portugiesischen Polizei ist keine Person jemals im Apartment verstorben.

7. Da der CSI Hund den Leichenspürhund bestätigte, muss Madeleine zu einem Zeitpunkt tot hinter dem Sofa gelegen haben und dabei ist DNA Material in die Fugen gelangt.

8. Da Gerry Madeleine um kurz nach 21:00 Uhr noch in ihrem Bett gesehen haben will, kann sich in der kurzen Zeit bis 22:00 Uhr kein Leichengeruch hinter dem Sofa entwickelt haben, ergo.....

Eigentlich ganz einfach oder?

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Here the argumentationchain for those that feel pushed into the "sad blogger" corner:

1. Eddie the cadaverdog gave a clear alarm behind the sofa of apartment 5A.

2. Keela the CSI dog confirmed with her own alarm the exact same spot behind the sofa and therefore indicated that there were substances that contained blood.

3. The tiles at that spot were removed and the grouting was sent as exhibit "286A/2007 CRL 3A" to the FSS that is affiliated to the Home Office.

4. From this grouting cellular material was extracted from which an incomplete DNA profile was obtained. This totally confirmed the alarms and findings of the dogs. Human DNA had leaked into the grouting.

5. Although the results were weak and showed low level indications of DNA from possibly more than one person,all of the confirmed DNA components within this result matched the corresponding components in the DNA profile of Madeline McCann.

6. With reference to investigation conducted by the portuguese police no person ever died in this apartment.

7. Since the CSI dog confirmed the findings of the cadaverdog Madeleine must have been dead behind the sofa at one stage, when DNA matter ended up in the grouting.

8. Since Gerry claims to have seen Madeleine in her bed shortly after 21:00 no cadaver odour could have developed behind the sofa in the short space of time till 22:00, therefore...

it is quite easy really

Source

Bravo Sandra!!


Das ungekürzte Interview steht ja noch aus, aber Auszüge des von Sandra Felgueiras durchgeführten Interviews mit den McCanns gestern sind mitlerweile bekannt:

Sandra befragte die sichtlich frustrierten Eltern über das Buch von Goncalo Amaral, zu den Funden der Leichenspürhunde, ihren Beziehungen zur britischen Regierung und zu ihrem angeblichen "Pact of Silence" innerhalb der Urlaubergruppe.

Gerry hätte all diese Fragen lieber den Justizbehörden überlassen (die jedoch nicht ermitteln) und musste sich stattdessen mit seiner "Lieblingsreporterin" auseinandersetzen.

Hut ab für dieses Interview und von mir vorab Lorbeeren. Ein leuchtendes Beispiel für alle Schoßhundjournalisten, die sonst über diesen Fall berichten.

Hier die Vorschau, die Langversion gibts Donnerstag auf RTP1

Dienstag, 3. November 2009

Endlich ein ernsthafter Aufruf?


Wer die Madeleine McCann Show heute morgen auf BBC1 verfolgt hat, dem ist sicher aufgefallen, dass dort zwei Parteien saßen, die unterschiedliche Ziele verfolgten. Während die McCanns hauptsächlich mit den gealterten Photos von Madeleine die These untermauern wollten, dass sie noch am Leben ist, hatte Jim Gamble einen ganz anderen Ansatz. Er wischte die Photos als relativ unwichtig weg und betonte, dass der Hauptgrund für diesen neuerlichen Aufruf ein anderer sei. Man wolle die Person oder Personen im Umfeld des Täters, nämlich Freunde und Familie, davon überzeugen, endlich sich zu melden und aufzuhören, den Täter zu schützen.

Nun mag ich mich mitlerweile zu lange mit dem Thema befassen, aber ich hatte das eindeutige Gefühl, dass er sich hier nicht unbedingt an Fremde sondern an uns allen bekannte Menschen wendete. Er beschreibt es sehr gut: Erst hatte man keinen Verdacht geschöpft, dann es nicht glauben wollen, nun den Mut nicht mehr. Das hört sich nicht nach der Lebensgefärtin eines Entführers an....

Also ihr lieben Tapasniks, kommt raus aus euren Verstecken und erzählt wie es wirklich war. Erzählt von den anfänglichen Verdächtigungen, die über die Zeit zur Gewissheit wurden. Russell, warum warst du nicht bei der Verteilung der Schweigegelder auf den Stufen des Gerichtsgebäudes? Irgendeiner wird doch noch einen letzten Rest von Gewissen haben?

Natürlich kann ich mich auch komplett irren und Jim Gamble will ausschliesslich die McCanns unterstützen, dann ist er, so leid es mir tut, Teil einer Bewegung, die diesen Fall wissentlich vertuschen will. Denn ein Polizist seines Ranges, wird sich sicher alle Fragen gestellt haben, die wir uns alle auch stellen.



Dienstag, 13. Oktober 2009

F*** Carter Ruck ;)


Nun ist es passiert!

Die Medienknebler Carter Ruck wurden von denselben zur Aufgabe gezwungen. Nachdem Carter Ruck es dem Guardian hatte verbieten lassen, über die Anfrage eines Abgeordneten im britischen Parlament (!!!) bzgl. der Schweinereien von Trafigura zu berichten, schaukelte sich dies in Twitter über Stunden zum Nummer 1 Topic hoch und bewegte die Leutchen, die das Internet zensieren wollen zum Rückzug. Der Guardian darf berichten, die Anhörung wurde abgesagt, lang lebe das Internet.

Die Interessengemeinschaft für ein freies Internet hat mal wieder gezeigt, dass sich heutzutage nichts wirklich effektiv unter den Teppich kehren lässt, wenn nur genug Leute über die Social Media twittern, bloggen, mailen und ähnliches.

Wobei Twitter wohl der Alptraum der Spin-Doctors sein muss.

Montag, 12. Oktober 2009

Aisling Symes is tot.



Die 2-jährige Neuseeländerin, die seit einer Woche vermisst wurde, ist heute tot aus einem Wasserschacht geborgen worden. Der völlig erschütterte leitende Ermittler in dem Fall,Gary Davey, gab dies persönlich bekannt. So sieht ein Mann aus, dem das Schicksal eines kleinen Kindes nicht egal ist, Mr. Edgar.

Obwohl die Polizei die Suche im näheren Umkreis des Ortes ihres Verschwindens bereits abgeschlossen erklärt hatte, wurde heute Abend (neuseeländischer Zeit), nachdem vorher eine Belohnung für Informationen von einem britischen Lord ausgesetzt wurde, kurzfristig dieses Rohr mit schwerem Gerät geöffnet. Dies sieht sehr danach aus, als ob gezielte Informationen über ihren Aufenthalt an die Polizei herangetragen wurden.

Naja die McCanns wird es jedenfalls nicht freuen, die Wahrscheinlichkeit einer Entführung wird kleiner. Und tot ist das arme Ding ja auch. Was ja Madeleine auf GARKEINENFALL ist.

Sonntag, 11. Oktober 2009

Barack Obama zum Internet

Let me also be clear about what we will not do. Our pursuit of cybersecurity will not -- I repeat, will not include -- monitoring private sector networks or Internet traffic. We will preserve and protect the personal privacy and civil liberties that we cherish as Americans. Indeed, I remain firmly committed to net neutrality so we can keep the Internet as it should be -- open and free.

Sonntag, 4. Oktober 2009

Parallelen...



Nach dem völlig einseitigen, von wem auch immer beauftragten, Märchen in der Daily Mail vom heutigen Sonntag, finde ich es an der Zeit einmal die erstaunlichen Parallelen in beiden Fällen, die mir merkwürdigerweise von Anfang an sofort ins Auge sprangen, hervorzuheben:

Lenny Harper und Goncalo Amaral, zwei sehr erfahrene und erfolgreiche Polizeibeamte, denen nichts wichtiger als die Opfer der beiden Verbrechen ist. Ihnen wird eine ganze Weile erlaubt, in die Richtung zu ermitteln, in die alle Indizien deuten. Nach Veröffentlichung ihrer Berichte, hier und hier, wurden sie unehrenhaft entfernt und durch Teppichkehrer Mick Gradwell/David Warcup und Paulo Rebelo ersetzt. In beiden Fällen wurde Beweismaterial entweder vernichtet oder unter Geheimhaltung gestellt. In beiden Fällen wurden die Hunde Eddie und Keela, die erstklassige Arbeit verrichteten und jeweils Knochen und Zähne bzw. DNA als Ergebnis vorweisen konnten, auf übelste Art und Weise diskreditiert. Beide Polizeibeamte wurden bezichtigt ausgiebige Essen womöglich auf Kosten der Steuerzahler durchgeführt zu haben, die Kosten beider Ermittlungen wurden in der Öffentlichkeit breitgetreten um die Empörung zu schüren. Die wenigen Personen, wie z.B. Stuart Syvret im Jersey Fall und Anthony Bennett im Madeleine Fall, die die Vertuschung in beiden Fällen öffentlich machen wollen, werden juristisch belangt und versucht mundtot zu machen. In beiden Fällen unterstützt die britische Journaille die Vertuschungsversuche.

Ein gemeinsamer Nenner SCHEINT zu fehlen: Während das Leiden der Kinder in Jersey von Pädophilen ausgelöst wurde, wissen wir es im Madeleine Fall noch nicht wirklich. Angesichts des gleichen Vorgehens bei der Vertuschung drängen sich aber auch hier Parallelen auf...

P.S.: Hier ein offener Brief von Lenny Harper zu all den unglaublichen Vorwürfen seine Untersuchung betreffend

Freitag, 2. Oktober 2009

Feliz Aniversário Goncalo Amaral!


Gesundheit, Glück und Durchhaltevermögen wünsche ich Ihnen.

Es gibt nur noch sehr, sehr wenige Menschen wie Sie auf dieser Welt.

Helden gibt es fast nur noch im Märchen.

Freitag, 25. September 2009

Zensursula auf portugiesisch





Mein persönliches Unwort des Jahres, bestimmt es in Deutschland einen wichtigen Teil der politischen Diskussion so kurz vor der Wahl. Wie weit darf Zensur gehen, wie kann vor ihr geschützt werden...

Während Deutschland noch längere Zeit mit diesen Fragen ringen wird, haben zwei andere europäische Länder sich bereits den Verfechtern von Persönlichkeitsrechten contra Meinungsfreiheit ergeben. In England und Portugal scheint der Kampf verloren, in Portugal wurde gerichtlich geurteilt, dass die Persönlichkeitsrechte der McCanns, die durch ihre "Unachtsamkeit" ein Kind verloren, höher zu bewerten sind als das Recht auf freie Meinungsäusserung des ermittelnden Beamten, der seine Seite der Geschichte genauso in der Presse vertreten sehen will, wie das psychedelische Mantra der McCanns: "Es gibt keine Beweise dass sie tot ist und keine Beweise dass wir Schuld an ihrem Tod haben", verplapperte sich Gerry gestern noch auf seiner eigenen Pressekonferenz, währen sein von ihm selbst zum Antichristen hochstilisierter Gegner aus seinem eigenen Land getrieben, von jenseits des Flusses aus Spanien sein neues Buch ankündigen musste. Ätsch Bätsch.
Währenddessen wurden die restlichen 7000 (lol) Bücher von ihm zusammengekramst und den Anwälten der McCanns übergeben. Wo die Verbrennung stattfinden wird ist noch nicht geklärt.

Um dem Zensurwahn der McCanns, die mit ihren Haus- und Hofverklägern Carter-Ruck nun tatsächlich auch noch das Internet so zensieren wollen, dass nur noch ihre "Wahrheit" vertreten werden darf, ein wenig Futter zu geben, hier noch der Link zum Buch von Amaral - leider in Englisch - aber diejenigen, die sich dafür interessieren haben es ja sicher HIER schon mehrfach gekauft.

GONCALO AMARAL - THE TRUTH OF THE LIE


Die zensierte Dokumentation ist ja schon seit längerem hier auf der rechten Seite des Blogs zu erreichen. Bitte hundertfach verbreiten. Keine Chance der Zensur!!!

Zum Abschluss noch ein Satz für die Menschen, die sowohl im Jersey Fall als auch im Madeleine Fall, die Hunde zu diskreditieren versuchen, weil sie die logische Kette: Geruch, Tod, Leiche, Verstecken erst möglich machen: Sie haben an 9 Stellen/Gegenständen Leichengeruch entdeckt, alle in Bezug auf die McCanns, an 2 dieser Stellen wurde daraufhin auch DNA gefunden. Sie haben also 100% richtig reagiert.

Y Venceremos!!!

edit: Das Bild von der Bücherverbrennung habe ich gegen das der portugiesischen Zensursula ausgetauscht. Goncalo Amaral hat es ja ganz klar heute in der Correia da Manha gemacht

Dienstag, 25. August 2009

Von den 3 Arguidos zu den 3 Amigas


Gute Nachrichten,

nach der Schließung der threearguidos haben Xclamation, Astro und Kazlux mit Unterstützung von weiteren ehemaligen Postern ein neues Forum unter dem Namen The Maddie Case Files eröffnet.

Hauptaugenmerk liegt auf der Archivierung der Akten und Zeitungsberichten, aber auch Diskussion der Fakten soll in der Lounge möglich sein.

Vielen Dank allen Beteiligten und viel Erfolg kann man uns allen nur wünschen.

Samstag, 22. August 2009

Casus Knaxus


In Ermangelung eines bestimmten Forums habe ich einmal mehr den Abschlussbericht der PJ vom 20. Juni 2008 gelesen, der sich zu dem vorhergehenden Bericht vom September 2007 um 180° dreht und ja den Fall Madeleine ad acta legt. Viele der Indizien, die dazu führten dass die McCanns zu Arguidos gemacht wurden, werden hier nur am Rande erwähnt, so z.B. das Anschlagen des Leichenhundes.

Er enthält aber auch eine eklatante Unwahrheit, die das Schließen der Akte meiner Meinung nach erst möglicht machte.

Die Tatsache, dass Martin Smith glaubt Gerry McCann gesehen zu haben, wie er Madeleine Richtung Strand trug wird mit einer lapidaren Bemerkung abgetan:
It was established that at the time that was being mentioned, GERALD McCANN was sitting at the table, in the Tapas Restaurant.
Es war niemals bewiesen worden, dass sich Gerry zur gleichen Zeit am Tisch befand. Dies basiert ausschließlich auf den Aussagen der Freunde. Es existiert eine andere Zeitachse, die die Ereignisse um ca. 15-30 Minuten nach vorne schiebt, belegt durch Aussagen von Personen, die bereits gegen 21.30 von dem verschwundenen Kind gewusst haben wollen. So z.B. der Chefkoch des Ocean Club und ein Makler.

Bezeichnend ist jedoch, dass der entscheidende Zeuge dadurch niemals mehr befragt werden musste, einzig und allein aufgrund der Aussagen der Tapas9. Zementiert wurde dieser falsche Status Quo durch die Weigerung der kompletten Tapas Gruppe an einer Rekonstruktion teilzunehmen. Eine Rekonstruktion, die vielleicht ergeben hätte, dass Gerry eben nicht am Tisch saß als Martin Smith ihn auf der Rua da Escola gesehen hat.

Das Schließen eines so spektakulären Falles auf der Basis einer Unwahrheit zeigt, wie dünn das Eis geworden war auf dem die portugiesischen Behörden agieren mussten.

Donnerstag, 20. August 2009

Wollen die McCanns Maddie wirklich finden?

von Karin Leuthold

Ihre Tochter Maddie sei entführt worden, behaupten Kate und Gerry McCann seit Mai 2007. Falsch, sagt die Madeleine Foundation. Die Eltern selbst seien an Maddies Tod schuldig. Doch die Ermittlungen gegen sie würden systematisch unterbunden. Und zwar von der britischen Regierung.

Der Ansatz der «Madeleine Foundation» ist klar und simpel: Ihre Mitglieder trauen der Version der McCanns nicht; sie glauben nicht, dass deren Tochter Maddie am 3. Mai 2007 von einem Unbekannten aus ihrem Schlafzimmer im portugiesischen Ferien-Resort entführt wurde. Sie glauben vielmehr, das Kind sei tot. Und sie vermuten, dass Kate und Gerry McCann in irgend einer Weise mit ihrem Tod zu tun haben.

Die «Madeleine Foundation» hat sich die «Suche nach der Wahrheit» auf die Fahne geschrieben. Ihre Sicht der Dinge deckt sich dabei präzise mit jener des abgesetzten portugiesischen Chefermittlers Gonçalo Amaral.

Die Organisation werde nicht ruhen, bis die Eltern zur Rechenschaft gezogen würden, steht auf ihrer Webseite. 20 Minuten Online sprach mit Vera Steinke, der deutschen Vertreterin der «Madeleine Foundation».

20 Minuten Online: Frau Steinke, was ist die Motivation der «Madeleine Foundation», sich für das kleine Mädchen einzusetzen?
Vera Steinke: Wir sagen ganz einfach, dass die britische Bevölkerung ein Recht auf eine faire Darlegung und Analyse der Fakten hat, die nur einen Schluss zulassen: nämlich dass keine Entführung stattgefunden haben kann. Im Fall der verschwundenen Madeleine haben wir das Beispiel eines ungewöhnlichen Paares, das einerseits eines schwerwiegenden Verbrechens verdächtigt wird, dabei aber von der britischen Regierung und von der britischen Presse durch seine einseitige Berichterstattung massiv unterstützt wird.

Sie behaupten, die McCanns würden von der britischen Regierung unterstützt? Warum?
Das ist leider bis heute die grosse Frage. Es gibt nur Vermutungen und Spekulationen, aber nichts Konkretes. Fest steht, dass von Anfang an eine massive Einmischung und Unterstützung der britischen Regierung stattgefunden hat, die weit über das Mass des Normalen hinausgeht. Es scheint, als ob es nicht nur um das Verschwinden eines kleinen Mädchens geht.

Um was denn?
Es gibt zwei Tatsachen, die es hier zu erwähnen gilt: Einerseits ist der jetzige Pressesprecher der Familie McCann, Clarence Mitchell, ein ehemaliger Regierungssprecher, der auf Weisung des Premiers Gordon Brown die Medienarbeit der Eltern ab September 2007 übernahm – kurz nachdem sie zu Verdächtigen wurden. Zum anderen ist der portugiesische Ermittler Gonçalo Amaral nach dem Portugal Summit 2007 und einem Gespräch zwischen Gordon Brown und seinem portugiesischen Amtskollegen José Sócrates vom Fall abgezogen worden – genau in dem Moment, als er eine kritische Haltung gegenüber den Eltern einnahm.

Gonçalo Amaral arbeitet seit Herbst 2007 nicht mehr an dem Fall. Er verbreitet im Internet aber die Theorie, dass Maddie tot ist und dass sie von den Eltern – infolge eines Unfalls oder eines Verbrechens – getötet wurde. Wieso wird ihm keine Beachtung geschenkt?
Es scheint, dass Kräfte in der britischen Regierung verhindern, dass dieser Fall objektiv und in alle Richtungen untersucht wird. Es wird nur eine Theorie zugelassen, und zwar die von den Eltern behauptete Entführung, obwohl es keinerlei Beweise dafür gibt. Gonçalo Amaral musste den Fall abgeben, als er die Eltern zu Verdächtigen erklärte, nachdem die Spürhunde eindeutige Beweise gefunden hatten.

Was macht Ihre Organisation konkret, um zur Aufklärung des Falles beizutragen?
Da die Mitglieder der «Madeleine Foundation» keine Ermittler sind, können sie in dieser Richtung auch nichts unternehmen. Sie können aber durch Aktionen - etwa Petitionen -versuchen, die britische Regierung dazu zu veranlassen, den Fall wieder aufzunehmen bzw. wegen Vernachlässigung und Verletzung der Aufsichtspflicht gegen die Eltern vorzugehen. Die Verteilung von Leaflets in Leicester und Umgebung vor wenigen Tagen hat zum Beispiel für viel Aufsehen in der britischen Presse gesorgt.

Glauben Sie, dass der Fall noch einmal aufgerollt wird?
Die Eltern scheinen jedenfalls nicht an einer Wiederaufnahme des Falles interessiert zu sein. Das wirft wiederum eine weitere Frage auf: Warum nicht? Eltern, deren Kind verschwunden ist, sollten doch das grösste Interesse an der Klärung eines solchen Falles haben.


http://www.20min.ch/news/dossier/maddie/story/Wollen-die-McCanns-Maddie-wirklich-finden--21265542

Mittwoch, 8. Juli 2009

Unglaubliche Vertuschung




Weitere 11 Fälle von Kindesmissbrauch werden fallengelassen

Generalstaatsanwalt William Bailhache, unumstrittener Herrscher der Judikative der Insel Jersey, hat angeordnet, 11 weitere Fälle von Kindesmissbrauch fallenzulassen.

Die Polizei bestätigte, dass keine Anklagen gegen 11 Personen erfolgen würden, die hauptsächlich im Bildungs- und Sozialsektor beschäftigt sind oder waren.

Senator Stuart Syvret schreibt unterdessen in seinem Blog, dass die komplette Untersuchung ad acta gelegt würde. Eine entsprechende Erklärung von Seiten der "Zahnfee" David Warcup und seinem Komplizen, sorry Kollegen, wäre auf dem Weg.

Es wird also keine Erklärung geben bezüglich der vielen Kinderzähne und Knochen, die in den Kellern von Haute de la Garenne gefunden wurden. Keine Erklärung warum vor 20 Jahren riesige Gruben ausgehoben wurden, mit Kalk gefüllt und am nächsten Tag wieder mit schwerem Gerät zugeschüttet wurden. Die meisten Opfer leben noch, sie werden keine Gerechtigkeit bekommen.

Allen Polizisten, deren Aufgabe es ist, die Unversehrtheit von Kindern zu schützen, und die sowohl in diesem absolut desaströsen Missbrauchsskandal als auch im Fall Maddie, ihr Wohl über das der Kinder gestellt haben, wünsche ich auf Neudeutsch die Schweinegrippe an den Hals, die Pest gibts ja nicht mehr.

p.s. Die Nachricht wurde veröffentlicht, als die Trauerfeier für Michael Jackson gerade übertragen wurde. So vergräbt man schlechte Nachrichten. Allerdings mit fatalen Bezügen...

p.p.s. Senator Stuart Syvret wurde heute erneut verhaftet wegen Verstoß gegen das Datenschutzgesetz. 11 Paedos sind frei - 1 Senator verhaftet. Das ist Gerechtigkeit auf Jersey.

Dienstag, 23. Juni 2009

Amaral: "Die Politiker sind die Gleichen"


Die Politiker sind die Gleichen/Correio da Manha

Gonçalo Amaral, ehemaliger Leiter der polizeilichen Untersuchung des Falles Maddie, ist der Auffassung, dass der Freeport Fall auf dem gleichen Niveau was den "Druck der Mächtigen"angeht, behandelt wird, wie das Verschwinden des britischen Mädchens.

"Die politischen Akteure sind sogar die gleichen. ", sagte gestern Gonçalo Amaral, in Porto, beim Kongress"O Desejo".

Gonçalo Amaral bekräftigte, dass es im Fall Maddie politischen Druck gegeben habe. "Es gab Druck aus London, diesen Fall zu schließen und nun gibt es scheinbar Druck aus London, den Freeport Fall in Portugal NICHT zu schließen."

Der Ermittler der PJ, obwohl im Ruhestand, fordert das Team von Ermittlern im Fall Freeport heraus. "Die Frau Staatsanwältin könnte einen Tee mit Kate McCann trinken. Es könnte ja sein, dass diese jetzt die Wahrheit sagt. Und sie könnte auch das Manipulieren der forensischen Ergebnisse auflösen", sagte Gonçalo Amaral.


Gonzalo Amaral bezichtigt also Kate mal wieder des Lügens und spricht zum ersten Mal öffentlich davon, dass die forensischen Ergebnisse des REGIERUNGSEIGENEN forensischen Instituts FSS manipuliert wurden.
Ausserdem meint er mit politischen Akteuren doch wohl nicht Brown und Socrates?? ;)

Freitag, 19. Juni 2009

Endlich lieferbar: Die Wahrheit über die Lüge




Nach vielem Hin und Her endlich bei Amazon bestellbar und es gibt bereits Berichte von Personen die es in den Händen halten :)


Also kauft reichlich...

Donnerstag, 11. Juni 2009

Indizien


Vom ersten Tag an war es oberstes Ziel der McCanns alle möglichen Indizien und Zeugen für ein Verbrechen zu diskreditieren. Es war klar, dass es eine Menge Indizien und Aussagen gab, die nicht vermieden werden konnten, da es so etwas wie ein mögliches perfektes Verbrechen nicht gibt. Schon während sie mit einer Anklage rechneten und sich die teuersten Rechtsanwälte gesichert hatten, wurde mit bestimmten Methoden daran gearbeitet, Indizien zu entwerten:

Leichengeruch: Zuerst wurde mit Hilfe des Zapata Falles in den USA versucht, die Spürhunde als unglaubwürdig und nicht verlässlich zu zeichnen, was sich als Trugschluss herausstellte, als es trotz allem eine Verurteilung in dem Fall gab. Die sechs Leichen während Kate's Arbeitszeit wurden nur belächelt und die Vertuschung im Jersey Kinderheimskandal war zu offensichtlich, um die Hunde damit zu diskreditieren. So wurde offensichtlich ein Plan gestrickt, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen und einerseits den Mann, der es gewagt hatte sie zu verdächtigen und nicht innerhalb der "Regeln" spielte, in Verruf zu bringen, und gleichzeitig den Leichengeruch ein für alle Mal zu erklären. Verwandte hatten schon früh den "Verdacht" geäußert, der Leichengeruch sei bewusst platziert worden. Also zerrten sie Goncalo Amaral mit Hilfe des durchgeknallten Anwalts Aragao durch die Instanzen um eine Verurteilung zu erreichen, die eine Basis für den Verdacht begründete, er hätte den Geruch bewusst im Apartment platziert. Obwohl das Urteil durch viel Druck von oben "nur" eine Falschaussage ergab, wurde das von der Presse (wohl durch den Pressesprecher) als Fälschen von Beweismitteln verkauft.

Smith: Die Tatsache, dass der Ire Martin Smith mit hoher Wahrscheinlichkeit Gerry McCann gesehen hatte, als er ein Kind Richtung Küste trug, wurde so lange wie möglich von ihnen und der Presse ignoriert. Als aber die Dokumentation von Goncalo Amaral ausgestrahlt wurde, kamen Sie nicht mehr umhin, diese Sichtung zu erwähnen. Sie wurde einfach in ihre "Entführungstheorie" eingebaut und entscheidende Tatsachen wurden verschwiegen oder verändert. Die Tatsache, dass er Gerry erkannt zu haben glaubte, wurde damit abgetan, dass es nicht in den Zeitablauf gepasst hätte und dass Gerry ja ein Alibi im Restaurant gehabt hätte. Dass dieses Alibi aber nie erhärtet werden konnte, weil sie nicht an der Rekonstruktion in Portugal teilnahmen, wurde natürlich nicht erwähnt. Der Zeuge war zudem vorher massiv bedrängt worden und hatte sich dazu bei der irischen Polizei geäußert.

Jeremy Wilkins: Die Tatsache dass die Aussage von Jane Tanner durch die Aussage von Jeremy Wilkins ad absurdum geführt wurde, wurde in der McCann "Dokumentation" damit abgetan, dass ein Ex-Polizist im Lohn der McCanns kommentierte, dass Unstimmigkeiten in Aussage immer vorkommen und dass es nicht wirklich wichtig wäre wo jeder zum Zeitpunkt der Sichtung gestanden hätte. Die Version von Gerry McCann die Jeremy Wilkins Aussage widerspricht wurde durch die "Dokumentation" im Bewusstsein der Massen manifestiert. Auch Jeremy Wilkins war zuvor massiv unter Druck gesetzt worden.

Mrs. Fenn: Mrs. Fenn's Aussage bezgl. des Kinderweinens am Dienstag wurde zuerst versucht auf den Mittwoch zu legen, den Tag an dem Rachael Oldfield im Apartment nebenan war und NICHTS gehört hatte. Dieses Weinen muss so wichtig gewesen sein, dass man die Tatsache, dass Madeleine sich bei ihrer Mutter beschwert hätte, an die Presse lancierte und noch nebenbei die PJ beschuldigte, dies veröffentlicht zu haben. Ausserdem wurde scheinbar der Presse suggeriert, Mrs. Fenn wäre unzuverlässig als Zeugin.

andere Indizien:
- Es gibt viele lächerliche Erklärungen für weitere kleinere Indizien. So wurde das Lüften des Renault Scenic über Wochen hinweg mit der Hitze erklärt und es wurden Beiträge in Foren lanciert, die erklärten, dass man das so im Süden wohl handhabe. Aber wer würde schon über Wochen auch nachts seinen Wagen mit geöffneter Heckklappe stehen lassen...?
- Die Tatsache, dass das Bett unter dem Fenster durchwühlt war während "Madeleines Bett" an der Tür kaum berührt schien, wurde mit einem Streit zwischen Kate und Gerry erklärt, nach dem Kate in dem Bett schlief. Eine Information, die die sonst so zugeknöpften McCanns sicher nur deshalb freiwillig preisgaben, weil ein entscheidender Fehler gemacht worden war.
- Das Waschen eines "Teeflecks" auf Madeleine's Pyjama.
- Das Waschen von Cuddlecat
- Die klare Lüge dass Cousin Michael Wright erst später als zweiter Fahrer im Mietwagenvertrag eingetragen wurde, obwohl der Vertrag vorliegt.
und vieles mehr...

Das einzige Indiz, dass bis dato noch nicht angegangen wurde ist die Aussage der beiden Doktoren vom Urlaub auf Mallorca 2006 bezüglich der merkwürdigen Gesten des David Payne. Da wird weiter hartnäckig geschwiegen in Zusammenarbeit mit der britischen Presse. Wie sollte man das aber auch erklären...?

Samstag, 6. Juni 2009

Keine Chance auf Gerechtigkeit?



Nachdem ich heute erfahren habe, dass Jersey's Staatsanwalt mehrere Verfahren gegen ein Ehepaar und einen einzelnen Mann, die unter starkem Verdacht des Mißbrauchs von Kindern im Falle des Kinderheims Haute de la Garenne auf Jersey stehen, wegen "Mangel an Beweisen" eingestellt hat, habe ich nur noch wenig Hoffnung dass im Land von Gordon Brown inklusive "Kolonien" noch jemals ein Missbrauchsskandal ans Licht kommen wird geschweige denn aufgedeckt und auch entsprechend verfolgt werden wird. Der Eindruck drängt sich auf, dass im Angesicht seines möglichen tiefen Falls noch schnell ein paar Besenstriche mehr in Richtung Teppich getan werden, um einer evtl. weniger freundlich und brüderlich gesinnten zukünftigen Regierung bereits vollendete Tatsachen vorlegen zu können.

Die Hektik, die sich im Fall Madeleine McCann momentan zeigt, zielt verdächtig in die gleiche Richtung. Nun sollen Nägel mit Köpfen gemacht werden, der Hewlett soll nun endlich gestehen und den Fall noch vor dem Fall von Beschützer Brown zum wohl verdienten Abschluss gebracht werden. Merkwürdige Spiele scheint er aber zu spielen. Er hätte Maddie mehrfach gesehen, obwohl er lt. Akten nicht vor Ort war. Geld will er auch der Lump behaupten die McCanns, wer will ihnen wiedersprechen. Hewlett ist scheinbar nicht allzu dumm und will in einer Pressekonferenz alles preisgeben was er weiß, aber was weiß er? Fest steht jedenfalls, dass Mr. Edgar, einer der beiden Privatschnüffler der McCanns während seiner Zeit als Polizeibeamter in Northwich stationiert war und dort mit Hewlett wahrscheinlich 1988 wegen der Vergewaltigung einer 14-jährigen bereits in Kontakt gekommen war. Zufälle gibts...

Ulrich Klose sprach auf RTL heute davon, dass die McCanns hoffen, dass die englische Polizei "mit ihnen in bezug auf die DNA kooperieren" würde. Ob Gerry seinen Chemiebaukasten herausholt und selbt seine Analysen macht oder ob das bereits im Vorfeld so hilfreiche FSS wieder einmal die Kohlen aus dem Feuer holt, bleibt abzuwarten. Das Ergebnis wird dann allerdings vorhersehbar sein.

Freitag, 29. Mai 2009

Blut auf der Mauer


Während wir auf den nächsten Pädophilen warten, habe ich mal einen weiteren Blick in die Akten geworfen um evtl. voraussagen zu können, womit wir in den nächsten Wochen noch rechnen müssen.

Ein interessanter Bereich in den Akten befasst sich mit der Meldung einer merkwürdigen Blutspur am 6. Mai 2007. Etwa 500 Meter vom Apartment 5A entfernt, auf einer Mauer an der Eingangskreuzung zu Praia da Luz, die Ferienapartments umgibt, wurde ein ca. 6-8 cm großer Blutfleck und auf dem Gehweg darunter mehrere Bluttropfen entdeckt. Diese wurden in der Forensic untersucht und als menschliches Blut identifiziert. Weitere forensische Ergebnisse konnte ich nicht entdecken, ein Abgleich mit Madeleine's Blut wäre auch schwierig gewesen, da der portugiesischen Polizei KEIN Vergleichsmaterial zur Verfügung stand. Keine Zahnbürste, keine Haarbürste, nichts. Die Briten mussten sich erst ein Kopfkissen aus dem Haus der McCanns in Rothley besorgen um Vergleichs-DNA zu erhalten. Diese wurde natürlich nur im regierungseigenen forensischen Institut FSS benutzt und nicht den Portugiesen zur Verfügung gestellt. Somit konnte das "Mauerblut" wohl nicht weiter untersucht werden, obwohl zumindest eine Blutgruppenbestimmung möglich gewesen wäre, aber was nutzt die ohne medizinische Unterlagen von Madeleine, die die Briten verweigerten.

Wenn wir uns nun an die letzten Aussagen der beiden McCann Söldner erinnern, fällt uns folgende Behauptung auf: "Die Detektive (*räusper*) sind davon überzeugt, dass die Antwort auf ihr Verschwinden innerhalb von 500 Metern um das Apartment herum liegt". Sicher sind sie des Lesens mächtig und haben evtl. auch diese bunten Bilder in den Akten entdeckt, die das Blut auf der Mauer dokumentieren. Wird dies die erwartete Wende hin zu dem Eingeständnis, dass Madeleine doch tot sein könnte, und man nun nach einer Leiche suchen müsse?

Behalten wir das mal im Hinterkopf...

UPDATE:
Gerade wird in der News of the World mein Lieblingsstraßenmusikant Michael Green, den ich bereits Anfang Mai gefunden hatte, als nächstes Opfer hervorgezerrt. Sie sind einfach zu langsam, aber die Geschichten müssen ja auch noch ein wenig vorhalten...

Freitag, 22. Mai 2009

Operation gelungen, Patient tot


Dieser Satz kommt mir in den Sinn wenn ich die Berichte über die gestrige Urteilsverkündung im Falle der 5 angeklagten Polizisten in Portugal lese. Die drei der Folter angeklagten Männer wurden freigesprochen, aber die beiden Anderen werden verurteilt. Goncalo Amaral wurde wegen Falschaussage zu 18 Monaten auf Bewährung verurteilt. Wie kann ich jemanden wegen Falschaussage verurteilen, wenn das zugrundeliegende Verbrechen nicht nachweisbar war?

Hier ging es um viele verschiedene Facetten portugiesischer Politik, aber auch und vor allem darum, Herrn Amaral mit Hilfe des über die spanischen Privatdetektive der McCanns verpflichteten Anwalts, zu diskreditieren. Wie sonst soll man folgenden Satz interpretieren:

'Target was hit, Gonçalo Amaral was convicted'... Marcos Aragão Correia, Leonor Cipriano's Lawyer

Und kaum war das Urteil amtlich, kam auch schon die Schützenhilfe in der englischen Presse:

Ex-Madeleine McCann policeman guilty of falsifying evidence

Warum Tatsachen berichten, wenn man auch Lügen schreiben kann? Lt. englischer Presse ist er also überführt worden, Beweise zu fälschen. Darf ich schon einmal andeuten worauf das hinauslaufen wird? Nämlich auf die Folgerung, dass er sicher auch in einem anderen Fall Beweise gefälscht hat, nämlich den Leichengeruch. Ich wette mein letztes Hemd, dass dies das nächste Glied in der Kette der "Beweisführung" sein wird. Denn dieser vermaledeite Leichengeruch wird im wahrsten Sinne des Wortes immer über den Eltern hängen, wenn man ihn nicht erklären kann. In einem Forum wurde bereits vorgearbeitet und gemunkelt, er wäre mit einem toten Kind ungesehen in 5A gewesen um Leichengeruch zu verbreiten. Ja ich weiss, für ihre Idole tun manche Menschen alles.

Im Falle des Aachener Pädophilen, warten wir weiter gespannt ab, stirbt er mit einem Bekenntnis auf den Lippen oder nicht. Ich hoffe jedenfalls, dass unsere Justiz das Rechthilfegesuch der Briten genauso genau prüfen werden, wie die Briten das portugiesische.

Der Sündenbock


Heute wird in Portimao das Urteil im Prozess gegen Mitglieder der PJ und Gonzalo Amaral gesprochen, der durch die Intervention des von Team McCann beauftragten Rechtsverdrehers und Hellsehers Marcos Aragao Correia schon lange zu einer Farce verkommen war. Wer noch einen Funken Vertrauen in die portugiesische Justiz im Gegensatz zur britischen hat, wird von einem Freispruch der Angeklagten ausgehen. Ich hoffe jedenfalls noch.

Bevor aber die Meldung, dass der Widersacher der McCanns von allen Verdächtigungen freigesprochen wird, die Schmierblätter der Insel erreichen kann, werden diese mit einer neuen unglaublichen Wendung im Falle Madeleine besetzt. Ein angeblich vorbestafter Pädophiler, wird vom Team McCann NAMENTLICH als möglicher Entführer in der britischen Schandpresse lanciert. Die erbärmlichen Kopien echter Polizisten, die in Lohn und Brot der McCanns stehen, werden geschickt als THE POLICE in die unsägliche Berichterstattung verquickt, um möglichst hohe Glaubwürdigkeit zu erreichen. Wer noch Zweifel an der Verstrickung der britischen Regierung hatte, muss sich spätestens jetzt fragen, warum dies einfach immer weiter gehen darf, warum diesen persönlichkeitsverletzenden Ammenmärchen immer wieder ein Forum geboten wird und Herr Mitchell wie der Polizeipräsident persönlich auftreten darf.

Über den Mann, der angeblich in einem deutschen Krankenhaus auf Krebs behandelt wird, möchte ich nichts sagen, ausser dass ich hoffe, dass ihm die Meute vom Hals gehalten wird und er Schutz erhält, ja auch für sein Leben.

Ein kleines interessantes Detail sollte man sich aber vor Augen halten, dass die erneute Beschuldigung völlig unbeteiligter Personen deutlich macht: Das Ehepaar, dass diesen Mann als "verdächtig" identifizierte, wird als Alan and Cindy Thompson benannt. Eine kleine google Suche bringt Erstaunliches an den Tag. Die beiden hatten bereits 1999 auf ihrer Mission die Bösewichter dieser Welt zur Strecke zu bringen, in Pakistan Bin Laden's Versteck entdeckt!! Meine Vermutung geht dahin, dass es dieses Ehepaar garnicht gibt, sondern sie sind ein Propagandainstrument der Briten, um völlig unglaubwürdigen Ereignissen durch die Nennung von Namen Seriösität zu verleihen.

Aber mit dieser These begebe ich mich wohl endgültig in die Kategorie der Verschwörungstheoretiker...

Samstag, 16. Mai 2009

McCanns verklagen Goncalo Amaral (Update)


Breaking News:

Das Ehepaar McCann und ihre DREI Kinder Madeleine, Sean und Amelie werden Goncalo Amaral wegen Verleumdung verklagen. Ihnen geht es darum, die Verbreitung von Lügen durch das Buch von Amaral, seine Dokumentation und seine Interviews zu verhindern, in denen er immer wieder den Tod von Madeleine als Tatsache darstellt und erklärt, die Eltern wären in das Verschwinden verwickelt. (Keine Übersetzung sondern nur ungefäre Wiedergabe)

Goncalo Amaral und Frau haben sich dazu im Forum der 3Arguidos zu Wort gemeldet. Sie danken für die Unterstützung und werden erst einmal abwarten, worum es eigentlich geht, da wohl vor einem Zivilgericht in Lissabon geklagt wird und die McCanns eine neue Anwältin, Isabel Duarte, haben. Die beiden bisherigen Anwälte, die nicht mehr für die McCanns arbeiten, waren gegen diese Aktion, da sie wahrscheinlich den Prozess wiederaufrollen würde. Um gegen das Buch und die Dokumentation zu klagen, müssen Dokumente aus den offiziellen Akten genommen werden, was zu einer Öffnung des Prozesses führen würde.

Das Buch "The Truth about the Lie" ist bereits in einer englischen Version für den amerikanischen Markt produziert. Nachdem in der letzten Woche Frankreich und Spanien die Dokumentation von Amaral gesendet haben und ihm in Interviews Raum für seine Überzeugung gegeben haben, wollen die McCanns dies für die USA und damit potentiell auch für England um jeden Preis verhindern. 1933 lässt grüßen.

Die Dokumentation von Goncalo Amaral, die die McCanns in England verhindern indem sie allen TV-Stationen drohen sie zu verklagen, ist übrigens hier rechts bei den Videos zu sehen.

UPDATE:
TVI berichtet heute morgen, dass Goncalo Amaral eine Gegenklage gegen die McCanns einreichen wird. *g*

Freitag, 15. Mai 2009

Wen sah das Mädchen?

Goncalo Amaral sagte folgendes im SIC-Interview zusammen mit Paulo Sargento:

Ich war in Amsterdam letzte Woche als ich die Information erhielt, dass ein "neuer Entführer" erscheinen würde. Ich sagte 'das wird ein Individuum mit südländischem Aussehen sein, sehr hässlich, sehr dunkel..' - Tatsache ist, wir kennen das Ehepaar, die Art von Zeugen die sie haben, und es ist jedesmal das Gleiche.

Es ist schade, dass die McCanns bezüglich der Sichtungen, die in den für 100.000 Pfund übersetzten Akten sind, nicht sagen, dass der Mann, der im Garten um 8 Uhr morgens war, der von einer Schülerin gesehen wurde, deren Großmutter in dem Apartment lebte, eine Kopie von David Payne ist, was die physischen Merkmale und die Kleidung angeht - und es ist schade, dass sie das nicht erwähnen. Weil die anderen, der Gärtner, der dort war, der Mann der in seinem Wagen lebte, all das ist untersucht worden und sie waren britisch ...




Donnerstag, 14. Mai 2009

Retrospektive


Am 19. Juni 2007 flog Gerry McCann für 2 Tage nach England um Justine McGuinness als Mediensprecherin zu engagieren und um an einer Besprechung im Aussenministerium teilzunehmen zusammen mit Clarence Mitchell. Kurz nach seiner Ankunft wurde ihm lt. Presseberichten seine Brieftasche gestohlen. Angeblich an der Waterloo Tube Station, andere Medien platzieren das Ganze NOCH näher an Downing Street. Die London Police konnte allerdings keine Meldung des Diebstahls bestätigen.

Diese Brieftasche taucht wie durch Zauberei wieder auf. Wie, ist unbekannt, zumal ja die Polizei nichts von dem Diebstahl wusste. Sehr merkwürdig auch mit welchem Inhalt sie wieder auftaucht. Nämlich mit allem ausser dem Bargeld, und zwar wurden angeblich nur die britischen Pfund entnommen; die Euro ließ der "Dieb" in der Brieftasche. Wenn man nun denkt dies sei schon völlig unglaubwürdig, dann wird man sicher noch überraschter sein, wenn man erfährt, wer höchst wahrscheinlich die verlorene Brieftasche sicher per Flugzeug wieder nach Portugal gebracht hat.

Die Handyaktivitäten der Tapas 9 wurden ja über einen längeren Zeitraum überwacht. David Payne hatte lt. Aufzeichnungen am 22. Mai Portugal verlassen, und bis auf einen längeren Anruf ausgerechnet am 10. Juni aus England, der fälschlicherweise durch die Presse Russel O'Brien belastend zugeschrieben wurde, gab es keinen offiziellen Handykontakt zwischen ihm und den McCanns in Portugal. Aber am 29. Juni meldeten die portugiesischen Telekommunikationsmaste eine Rückkehr von David Payne (bzw. seinem Handy) nach Portugal. Und was schreibt uns Gerry in seinem Blog für den Tag? "Our friends brought back my wallet"

Wie es der Zufall will, kam ausgerechnet David (Nippelkreiser) Payne in den Besitz der "verlorenen" Brieftasche und hat sie brav zurückgebracht.

Die Frage stellt sich, welche Informationen wirklich so brisant waren, dass sie nicht anders als persönlich übermittelt werden konnten, und warum dazu die abstruse Geschichte eines Diebes herhalten musste, der die Weigerung der Briten gegenüber der EU durch das Verschmähen von Euros demonstrierte? Und warum gerade am Tag des Besuches im Aussenministerium in direkter Nähe zu Downing Street? War der Blog eine Warnung, dass Informationen existieren und sicher aus Portugal herausgebracht wurden? Am nächsten Tag wurde jedenfalls Clarence Mitchell vorübergehend als Sprecher abgelöst, ein Abschnitt ging erfolgreich zu Ende.

Mittwoch, 13. Mai 2009

Was gibts neues?


Duarte Levy berichtet, das Gerry McCann einen weiteren Besuch in Praia da Luz plant, wo Schulze und Schultze auf unglaublich neue Entdeckungen gestoßen sind, was Madeleine zugestoßen sein könnte. Sie gehen davon aus, dass Madeleine in einer ländlichen Umgebung nicht weit von PdL von einem von fünf möglichen Entführern festgehalten wird, die sie schon identifiziert hätten. Sie versäumen dabei nicht, die PJ mal wieder der Unfähigkeit zu beschuldigen, das nur am Rande.

Gerry steht jedenfalls auf Abruf bereit, sofort nach PdL zu reisen, wenn es die unglaublichen Ermittler für nötig halten. Na, ist da eine Leiche möglicherweise zu entdecken? Die Spekulationen sind gewaltig in den einschlägigen Foren.

Währenddessen hat SIC ein Interview mit Goncalo Amaral und Paulo Sargento geführt, in dem Amaral mal wieder ein kleines aber feines Detail der damaligen Untersuchungen preisgibt:
Als man damals vorschlug, die Zwillinge nach dem Abend zu befragen, lehnten dies die Eltern mit der Begründung ab, die 2-Jährigen wären des Sprechens noch nicht mächtig.

Nun sind sie 4 und können in den verschiedenen Dokumentationen so gut sprechen, dass sie von Kate benutzt werden, ihre Qualitäten als Mutter herauszustellen.

Sonntag, 10. Mai 2009

Samstag, 9. Mai 2009

Pickelmann enttarnt

Das von den McCanns so groß aufgehängte neue Phantombild wurde innerhalb von 24 Stunden als völliger Unfug geoutet. In den Akten war klar zu erkennen, dass der Mann, der von der 12-jährigen beschrieben wurde, namentlich der Polizei bekannt ist und auch ausführlich untersucht wurde. Das Phantombild wurde völlig losgelöst von dem existierenden und ohne Befragung der Zeugen erstellt um eine möglichst hässliche, mediterrane Person darzustellen.

In der sogenannten "Mockumentary" der McCanns kann man ganz klar sehen, dass sie über diese Akten verfügten und somit auch über den Namen des Mannes und die Tatsache, dass er nach Überprüfung als nicht verdächtig galt. Auch das ursprüngliche Phantombild stand ihnen damit zur Verfügung. Hier das Bild geschnitten aus der "Mockumentary":


Gestern erwähnte der Diario de Noticias ein Interview mit Goncalo Amaral, der zu den Aktionen des Teams McCann folgendes sagte: "Es gab Information über Personen ausserhalb des Apartments der McCanns, die wir identifiziert hatten, einer war ein englischer Musiker, einer war ein Mann, der in einem Lieferwagen schlief, und es gab noch einen Gärtner."

Nach einigen Recherchen konnte ich nun Pickelmann identifizieren, er ist gar nicht so hässlich und hat eine schöne Stimme :)

Freitag, 8. Mai 2009

Das Monster Teil 2

Das gestern vorgestellte Phantombild des "Entführers" wurde aus den Aussagen einer 12-jährigen Engländerin mit Wohnsitz in Praia da Luz erstellt, die sehr ausführliche Angaben zu einem ihr suspekt erscheinenden Mann gegenüber der Polizei gemacht hatte.

Diese Aussagen sind in den Akten dokumentiert und es wurde auch ein Phantombild erstellt, das von dem hier gezeigten völlig abweicht. Ausserdem wurde der beschriebene Mann ermittelt, ein Engländer mit den Initialen M.A.G.
94 Seiten der Polizeiakten widmen sich alleine verschiedenen Untersuchungen dieses Mannes, die ohne belastendes Material abgeschlossen wurden.

Das nebenstehende Phantombild wurde übrigens, von den McCanns beauftragt, rein aus den Angaben in den Akten erstellt, der Zeugin wurde es nicht gezeigt, wie Clarence Mitchell dem Correio da Manha mitteilte.

Also wurde eine ordnungsgemäss untersuchte Zeugenaussage, die einen britischen Mann beschreibt, zu diesem Monster aufgebauscht um die Unfähigkeit der portugiesischen Polizei zu unterstreichen und den Mythos vom Monster aufrechtzuerhalten.

Fakten und Fiktion


Alle falschen Teile des gestern ausgestrahlten Märchens "Madeleine was here" aufzuführen, würde den Rahmen sprengen, aber die wichtigsten Punkte gilt es festzuhalten.

Das allerwichtigste zuerst. Dies meint die TIMES zu der "Dokumentation":

Die Berichterstattung der Cutting Edge Dokumentation war in solch einer Weise verbogen, wie es die Agenda der McCanns erforderte. Es war schwer zu sehen, welches Material Cutting Edge selbst herausgefunden hatte: es schien nur aufzuzeichnen, was auch immer die McCanns uns sehen lassen wollten.Kompliment auch wenn es wenig ist und sehr spät, immerhin eine objektive Meinung in der britischen Presse.

Was wurde nun genau verbogen, was wurde so zurecht gerückt, dass es in das Entführungsmärchen passen musste? Die zwei wichtigsten belastenden Punkte, die immer wieder genannt werden, von denen, die die Entführung anzweifeln wurden gestern Abend in einer Dreistigkeit angepasst, die Ihresgleichen sucht.

Der einzige Punkt, der jemals für eine Entführung sprach, war die Tatsache, dass Jane Tanner angeblich einen Mann gesehen hatte, der mit einem Kind quer in den Armen vom Apartment weg ging. Zweifelhaft war diese Aussage immer auch deshalb gewesen (Licht und wechselnde Details mal aussen vor gelassen), weil ein unabhängiger Zeuge angab, mit Gerry McCann genau in der Mitte des Weges von Jane Tanner gestanden und gesprochen zu haben. (siehe sein eigenes Diagramm)


Er gibt aber an, dass er weder Jane Tanner noch den Entführer gesehen habe und bestätigt ausdrücklich diese Straßenseite. In der "Dokumentation" wird dieses Gespräch zwischen den beiden Männern aber nun auf die gegenüberliegende Straßenseite, nach viel weiter unten verlegt, um die Tatsache zu ermöglichen, dass der Zeuge Jane Tanner nicht gesehen hat. Ich frage mich, was Jeremy Wilkins, der besagte Zeuge, nach Ansicht des Filmes dachte und ob er sich gegen diese Verdrehung wehren wird.

Die zweite, noch viel unglaublichere Verdrehung betrifft die Tatsache, dass zwar ein Mr. Smith einen Mann mit einem Kind auf dem Arm gesehen hat (allerdings erklärt er, das Kind wäre aufrecht schlafend getragen worden), aber dass er in einer zweiten Aussage mit hoher Sicherheit angab, dass es sich bei dem Mann um GERRY MCCANN gehandelt habe. Diese zweite Aussage wird zwar kurz erwähnt, aber es wird erklärt, die portugiesische Polizei hätte dies geprüft und als falsch verworfen. Dass Goncalo Amaral diesen Zeugen unbedingt nach Portugal zu weiteren Aussagen holen wollte, kurz bevor er entlassen wurde, wird nicht erwähnt. Er war einer der Hauptbelastungszeugen gegen die McCanns und wurde von Brian Kennedy und der Presse extrem unter Druck gesetzt.

Man kann also abschließend feststellen, dass die britischen Medien, in diesem Fall Channel 4, den McCanns wieder einmal die Platform lieferten, die Tatsachen aus den Akten zu verdrehen und schamlos zu ihren Gunsten zu verändern.

Donnerstag, 7. Mai 2009

Das Monster


Die Entwicklung vom Ei zum Monster, in einer fast schon an die Nazi-Diktatur heranreichenden "künstlerischen" Boshaftigkeit beim letzten Bild, lässt alle Möglichkeiten offen. Nur die eine nicht mehr. Sollte Maddie die letzten 2 Jahre bei der neuesten Monstervariante verbracht haben, ist sie wohl nicht mehr gesund und wohlauf und wurde wohl auch nicht wie eine Prinzessin behandelt.

Nicht dass Aussehen = Charakter wäre, aber wir müssen uns immer fragen zu welchem Zweck solche Bilder in die Öffentlichkeit gebracht werden. Sahen Eggman und "George Harrison" und vor allem Rastaman noch relativ harmlos aus, soll wohl das neueste Ergebnis "forensischer Kunst" das atemlos wartende Publikum darauf vorbereiten, was einen neuen Abschnitt in der Saga bedeuten könnte. Das Auffinden einer Leiche.

Regierungen wechseln und Spender spenden auch nicht ewig. Die Millionen sind eingefahren, nun fehlt eigentlich nur noch ein solider Abschluss der Geschichte, noch unter der jetzigen Regierung. Und dann bitte keine Fragen mehr.

Übrigens sollten wir Mr. Smith dafür danken, dass er sich gewehrt hat und zu keinem neuen Fahndungsphoto beigetragen hat. Trotz Druck durch Brian Kennedy.

Mittwoch, 6. Mai 2009

Amarals in Amsterdam


Während Goncalo Amaral sein Buch in Amsterdam vorstellte, nahm er sich wohl sehr viel Zeit, einer Gruppe von Bloggern und einigen Mitliedern der 3Arguidos , darunter auch KazLux, verschiedene Fragen zu beantworten. Mit Erlaubnis von KazLux gebe ich hier die wichtigsten Fragen wieder:

F: Haben sie die Möglichkeit in Betracht gezogen, dass Madeleine in der Nacht vor dem 3. Mai gestorben ist oder sogar als Mrs. Fenn sie weinen hörte?
A: Natürlich - die Untersuchung beginnt damit, herauszufinden, ob die verschwundene Person überhaupt existierte, und dann, wer die letzte Person war , der sie gesehen hat - die Untersuchung zeigt deutlich dass sie zuletzt gegen 17:30 Uhr gesehen wurde.

F: Haben sie berechtigte Zweifel dass Madeleine am 3. März im Kinderclub war?
A: Überhaupt keine.

F: Glauben Sie dass der Fall sicher bald wiederaufgenommen wird?
A: Wir hoffen, dass er wiederaufgenommen wird, tatsächlich habe ich mein Buch geschrieben um zu verhindern, dass der Fall zu den Akten gelegt wurde, aber es hat nicht geklappt, das Buch kam tatsächlich eine Woche nachdem der Fall geschlossen wurde, heraus. Die Gegenkräfte waren sehr stark.
Im derzeitigen politischen Klima gibt es eine Bewegung hin zur Wiederaufnahme des Falls.

F: Was ist der effektivste Weg für uns Ihnen zu helfen?
A: Einen gewissen Druck spürbar zu machen, über die öffentliche Meinung

F: Ist es denn hilfreich dem Staatsanwalt zu schreiben?
A: Ja, und auch dem Justizminister und den Parlamentsmitgliedern.

F: Hatte der Inhalt der 14 SMS irgendeine Bedeutung für den Fall?
A: Nein. Aber WAS wichtig ist, ist dass sie Anrufe von ihren Handys löschten.

F: Wären die McCanns ehrlich gewesen was einen Unfalltod von Madeleine angeht, was wären die juristischen Konsequenzen in Portugal gewesen?
A: Fast keine. Eine milde Strafe für Vernachlässigung. Vorrausgesetzt die Leiche hätte keine Anzeichen von Gewalt aufgewiesen. In England, wie auch in Deutschland, ist die Strafe für Vernachlässigung von Kindern schärfer.

F: Denken Sie die McCanns wussten das?
A: Sie haben sehr schnell eine Entscheidung getroffen. Es ist gut möglich dass sie über das Gesetz in Portugal nicht Bescheid wussten, aber nicht dass sie das Gesetz in England nicht kannten.

F: Hoffen Sie dass die McCanns Sie verklagen werden?
A: JA! (hier fügte er eine portugiesische Metapher über einen Stierkampf ein, bei dem man erst den Stier in die Mitte der Arena locken muss, bevor der Kampf beginnen kann).

F: Stimmt es, wie im De Telegraaf berichtet wurde, dass eine Injektionsnadel im Apartment gefunden wurde?
A: Nein, das ist nicht richtig. Tatsächlich haben wir überhaupt keine Medikamente gefunden. Überhaupt keine. Ausser Hühneraugenpflastern.

F: Denken Sie die Kinder wurden betäubt?
A: Ohne Zweifel
(Hier erzählte er von einem Vorfall bei dem Kate im August die PJ angerufen hätte mit der Bitte, die Zwillinge auf Betäubungsmittel zu untersuchen. Scheinbar war Kate alleine als sie anrief und ein wenig aufgeregt. Am gleichen Nachmittag rief Gerry an und hat die Bitte zurückgenommen.)

F: Was glauben Sie, bedeutet das Blut hinter dem Sofa?
A: Möglicherweise von einem Wiederbelebungsversuch.

F: Wann glauben Sie ist der Tod eingetreten, wenn man bedenkt, dass der Leichengeruch eine Zeit benötigt um sich zu entwickeln?
A: Leichengeruch entwickelt sich im Moment des Todes, aufgrund chemischer Reaktionen in der Leiche, es bedarf keiner Stunden bevor er sich entwickelt, von einer Hundenase, die sehr empfindlich ist, kann er sehr früh entdeckt werden. Wichtiger ist, dass wir durch die Untersuchung wissen, dass vor dem 3. Mai keiner im Apartment gestorbenist, auch nicht im Auto.

F: Es gab eine Zeitungsmeldung dass die Hunde einer Spur zum Strand folgten, stimmt das?
A: Nein. Mark Harrison hatte einen Plan gemacht, wo die Hunde suchen sollten. Sie durchsuchten alle Apartments, die Villa, die Autos, die Kirche, die Abflussrohre in der Nähe der Kirche, den Strand, Felder, aber die einzigen Spuren, die die Hunde fanden, waren im Apartment und im Wagen der McCanns, an einigen ihrer Kleidungsstücke und an Cuddlecat.

F: Denken Sie dass die Leiche gekühlt wurde? (wahrscheinlich eher eingefroren)
A: Ja. Die Körperflüssigkeiten im Wagen deuten darauf hin. Wäre die Leiche vergraben gewesen, wäre sie mumifiziert. Die Tatsache, dass es Flüssigkeiten gab, deuten auf Kühlen (Einfrieren) hin.

F: Wo glauben Sie wurde die Leiche aufbewahrt?
A: Wir waren gerade dabei das zu verstehen als Ich die Untersuchung verließ. 15 Allele mögen in den Augen des Staatsanwalts nicht schlüssig gewesen sein, aber für die Untersuchung war es ausreichen. Die Leiche muss im Kofferraum des Wagens gewesen sein. Wir wollen wissen, wer den Wagen fuhr, wer hinter dem Steuer saß.

F: Wissen Sie ob Gerry ein Freimaurer ist?
A: Die Polizei untersucht solche Dinge nicht. Es kann sein, aber ich glaube nicht dass es von Bedeutung für den Fall ist.

F: Als Junstine McGuinness verschwand, wollte sie nicht mit der portugiesischen Presse sprechen, was denken Sie, warum nicht?
A: In ihrem Tagebuch spricht Kate sehr schlecht über Justine.
(Frau Amaral: Es gab Probleme zwischen Kate und Justine)
F: Denken Sie Justine wusste, dass etwas nicht stimmte?
A: Ich glaube eher dass Geld das Problem war.

F: Der Daily Express spekuliert, dass Madeleine's Leiche in den Tunnel sein könnte. Was glauben Sie?
A: Diese Tunnel wurden untersucht, wir wüssten das. Letztes Jahr hatte eine englische Dame auf sie hingewiesen.

KazLux fragte Mrs. Amaral ob sie glaube, dass die Leiche im Meer entsorgt wurde. Sie sagte, dass sie trotz allem nicht glaube, dass die McCanns "sie einfach wegwerfen würden" und sie glaubt, dass die Leiche entweder vergraben oder verbrannt wurde.

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Vielen Dank an KazLux und die anderen Blogger und Poster von 3A für die tolle Arbeit und die excellenten Fragen. Vielen Dank vor allem auch an Herrn und Frau Amaral, die so lange geduldig Fragen beantworteten ohne dafür auch nur einen Pfennig zu verlangen, HERR BRUNT!!!

Wie man in den Wald ruft so schallt es heraus...